Übergänge

Was macht die Nacht
was macht die Dunkelheit
aus deinem Sommerkleid einem Lichtschacht dem Brombeerdickicht an einer Mauer Schatten aus einem Rascheln im Laub wenn wir zum See gehen zur See fahren wir waren zuständig und gingen über und unter und so weiter was ist eine Lichtung in der Nacht was ist Dichtung unter Menschen gestorben ist Halbschatten zwielichtig im Halbdunkel gegenüber gestellte Gestalten holen wir uns einige Liter Flutlicht aus der Lichtquelle und tragen es in hözernen kühlen Eimern nach Hause ein schummriges Volumen wabernd sang es im Inneren ein Schlagschatten im Gegenlicht Dampf zerstäubter Aerosole aus den Nüstern schwarzer Pferde die warm sind heissgeritten auf der Haut niedergeschlagen polarisieren sich im Streiflicht beim Heraustreten Katzenaugen blenden die Kontraste ein Sonnenfleck gleißend und beim Eintreten in die Wohnung bereite ich mich auf all das Blut vor es ist aufgeräumt und keiner da es ist im Vollmond er scheint auf der Schneedecke und es ist Mondfinsternis in diesem Nachtschatten es ist Sonnenfinsternis im Hochsommer in Sekundenschlaf wird es schwarz vor Augen sieht man nicht die eigene Hand so hell war es im diffusen Licht ich hatte ein Black Out.

Handwärmestrahlen deiner unmittelbaren Nähe zerfallen mir dämmernd unter den fingern sterben sie weg wie die Sonne hinterm Berg
augenscheinlich ins Schwarz übergeht das die Abwesenheit von Licht bedeuted also Dunkelheit sie ist was wir nicht sehen daher lieben wir sie
und fürchten sie zurecht denn unsere Vorstellungen werden in ihr nicht enttäuscht ihr Schritt ist immer einen vorraus der Schatten wurde nie beleuchtet

Morgen bricht an

wortverloren 

12.11.07 22:11

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