Entzogen

Ich halte meinen letzen Atem
Zug an kann nicht an mich halten
dich beuge zu mir
ich muss zu dir hinaus
ein Auto nehmen und
zu Atem kommen
ich überquere die Meere
als blinder Passagier
zu dir, zu dir, zu dir
dein Land klingt nah deinem Namen
unerreicht doch dein Name ist ferner
als seine Schönheit höchst selbst
unfassbar.

Die keiner gleicht und keiner glich
für die es keine Worte gibt
für dich, für dich,
versuche ich mich
in jedes Wort verliebt

kann ich mir keinen Reim
auf dich machen
und werde es nie.

1 Kommentar 18.11.07 21:18, kommentieren

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ausbrechen

es wird hier alles erstickt
und der strick
zieht sich enger
wenn man strampelt
junges wesen
bleib ruhig und warte
wir werden leben
über morgen
in dem raum den unsere körper verdrängen.

18.11.07 19:22, kommentieren

Ein gutes Gedicht

Geh hinaus
sieh die Luft flimmern
von dem heißen Motor
eines großen Fahrzeuges
sieh den Atem kondensieren
in der kalten Luft
geh einer Tätigkeit nach
ohne Zweifel
bis die Zeit gekommen ist
nach Hause zu gehen
schreib dort ein gutes Gedicht
und zeig es mir
komm dann wieder und lies diesen Text,
jetzt weisst du wie die Luft flimmert
von dem heißen Motor
eines großen Fahrzeuges
wie Atem kondensiert
die Tätigkeit befreite dich
von dem dauernden Entscheidungsdenken
und ich weiß jetzt wie ein gutes Gedicht aussieht.

16.11.07 17:39, kommentieren

Schlüsselreiz

Du hast mir den wirren Kopf gewaschen mit deiner Klarheit zer zaust und ver filzt fühlst mir auf den Fang Zahn mit deiner Zunge an meinem Schmelz Punkt und bringst mich zum sie den sweet spot eingekreist auf dünnem Eis Schnee ver wehend meine Spuren ich laufe über deinen Rücken heiß und kalt so geschmolzen und fest wenn ich deine Ferne überlebe in der Wildnis raubst du mir alles gibst du mir Standhaftigkeit dem Winter Wolf der in deinem Schoß seinen Schafspelz trägt wollen und du entschärfst mich entspannst meine drahtigen Sehnen ziehst mir die Nieten aus den Metall Trägern ich er gebe mich deinen Waffen hin.

15.11.07 21:13, kommentieren

Zusammenhänge

In meiner unbändigen Jugend
in jenen salzigen Sekunden
wurde die Nacht zu einem Meer
war ohne Zeit und ich
gab mir alle Mühe
und sie bog sich mir entgegen
und ihr Gesicht am Morgen
waren wir neu geboren
und die Schönheit die ich in ihr sah
sah jetzt jeder
und es war das Licht auf ihrem Lächeln
das dort auf ihren Lippen lag
und es an den Tag brachte
voller Zuversicht und Tiefe
und ich nehme nicht jedes Wort in den Mund
beim Frühstück kann ich es nicht glauben
der Geschmack und das Licht sind was ganz anderes
ich versuche bezaubert das unter einen Hut zu bringen. 

15.11.07 06:44, kommentieren

Eine Sünde wert

Sie fragt "Liebst du mich?"
ich antworte "Ja"
auf dummen Fragen gibt es dumme Antworten
und diese Lüge
hat lange Beine die Wahrheit
ist da
zwischen den Zeilen
Brüche im Wort Beben/der Stimme. 

15.11.07 06:24, kommentieren

Unersättzlich

Mein tägliches Brot ist hart
wie ich es mag ich bin
die Kante
du aber bist die Butter
die Welle

Ich kann nicht sein wie du
ich würde zergehen
und kein Maß finden
ich spreche von mir
beschreib mich

Ich kann nicht sein
ohne dich weil
ich dich nicht
imitieren kann.

13.11.07 20:45, kommentieren